Vortrag & Workshop

Die folgenden Angebote richten sich an Lehrer und Schüler an staatlichen wie privaten allgemeinbildenden Schulen, die Interesse daran haben, ihr Wissen über den Einsatz von Beleuchtungstechnik bei Schulaufführungen zu erweitern.

1.       Vortrag  „Grundlagen der Beleuchtungstechnik“

In diesem etwa zweistündigen Vortrag wird Grundlagenwissen zu den Themen Erzeugung von Licht, Geschichte des dramaturgischen Einsatzes von Leuchten, Leuchtentypen und deren spezifische Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile, Lichtsteuerung, Aufbau von Beleuchtungsanlagen, Farbenlehre und Lichtgestaltung vermittelt. Dabei kommen neben via Tageslichtprojektor oder Beamer projezierte Folien auch unterschiedliche mitgebrachte Leuchten zum Einsatz, um beispielsweise optische Zusammenhänge zu verdeutlichen und die technische Umsetzung am konkreten Beispiel erläutern zu können.

An den Vortrag sollte sich eine offene Gesprächsrunde anschließen können, in der konkreter auf die individuellen Fragen der Zuhörer eingegangen werden und die mitgebrachte Lichttechnik in Augenschein genommen und auch haptisch erfahrbar gemacht werden kann.

Da der Beruf des Veranstaltungstechnikers den Einsatz in einer relativ krisensicheren Branche ermöglicht, wäre es denkbar, diesen Vortrag auch im Rahmen einer beruflichen Informationsveranstaltung für Schüler zu halten, wobei die inhaltlichen Schwerpunkte den Bedürfnissen der jeweiligen Zuhörerschaft angepaßt werden könnten.

Je nach Raumgröße ist eine Gruppengröße von bis zu 100 Personen denkbar.

2.       Workshop „Grundlagen der Beleuchtungstechnik“

In dem zweitägigen Workshop werden am Vormittag des ersten Tages neben dem erweiterten Grundlagenwissen des Vortrags auch elementare Kenntisse zu Traversenbau, Anschlagmitteln, Bauelementen von Beleuchtungsanlagen, Arbeitssicherheit, Budgetierung sowie Anregungen zur Lichtgestaltung nebst Einsatz von Farben bei Beleuchtungskonzepten vermittelt.

Am Nachmittag des ersten Tages sollen in Kleingruppen eigene Beleuchtungskonzepte mit unterschiedlichen Vorgaben entwickelt werden, die im Anschluß auf ihre Wirksamkeit hin diskutiert und untersucht werden.

Am zweiten Tag werden die erworbenen theoretischen Kenntnisse entweder mit mitgebrachter oder in der Schule vorhandener Lichttechnik praktisch erfahrbar gemacht, Wirkung von Beleuchtungsrichtungen demonstriert und der Einsatz von Farben sowie unterschiedlicher Leuchtentypen in der Beleuchtungstechnik ausprobiert.

Dieses Modul bietet sich besonders in der Vorbereitungsphase von Schulaufführungen an, in der konkrete lichtgestalterische Aufgabenstellungen die Ausgangssituation zum Experimentieren mit Beleuchtungstechnik bilden.

Die Gruppengröße sollte bei diesem Modul 30 Personen möglichst nicht überschreiten, um eine effektive  individuelle Betreuung der Teilnehmer gewährleisten zu können.